Veranstaltungen

Veranstaltungen zum 102. Jahrestag des Genozids an den Armeniern

24.04.2017

Am 24. April fand die Hauptveranstaltung zum 102. Jahrestag des Genozids an den Armeniern im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin statt, die von der Botschaft Armeniens in Deutschland, der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland, des Zentralrats der Armenier in Deutschland (ZAD) organisiert und von der Armenischen Gemeinde zu Berlin und der Armenischen Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin unterstützt wurde. Der Veranstaltung wohnten der Apostolische Nuntius in Deutschland - Nikola Eterović, in Deutschland akkreditierte Botschafter, Diplomaten, Bundetags- und Landtagsabgeordnete, hochrangige Amtsinhaber der Bundesregierung und des Auswärtigen Amtes, Politiker, Journalisten, Vertreter der armenischen, griechischen, jüdischen, assyrischen Gemeinden bei.  

Zuerst wurden Blumenkränze am Kreuzstein in Berlin-Mitte zum Gedenken an den Opfern des Genozids an den Armeniern niedergelegt. Bei der Gedenkzeremonie waren Dr. Volker Pellet - Protokollchef des Landes Berlin, Markus Dröge – Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, H.H. Archimandrit Serovpé Isakhanyan - Bischofsvikar der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland, Tobias Przytarski – Dompropst bei St.-Hedwigs-Kathedrale, dabei. 

Im Historischen Museum hielten die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags – Edelgard Bulmahn, der Botschafter Ashot Smbatyan, Vorstandsmitglied des Zentralrats der Armenier in Deutschland (ZAD) – Ani Smith-Dagesyan, Präsident der Technischen Universität Hamburg – Prof., Dr. Garabed Antranikian, eine Rede.

Botschafter Smbatyan betonte in seiner Ansprache, dass die Anerkennung und die Verurteilung des Genozids an den Armeniern zur Vorbeugung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit beitragen, was heutzutage angesichts der Ereignisse im Nahen Osten sehr aktuell ist.

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten bekannte armenische Musiker – die Cellisten Mikayel Hakhnazaryan, Hayk Sukiasyan und der Pianist Zhora Sargsyan. 

Der Gedenkabend wurde mit dem Vaterunser abgeschlossen, das von dem Archimandrit Serovpé Isakhanyan gebetet wurde.

Am 24. April gab es Konzert in München zum Gedenken der Opfer des Genozids an den Armeniern unter der Schirmherrschaft des Chansonniers Charles Aznavour, bei dem armenische Musiker Werke der armenischen und deutschen Komponisten aufgeführten haben. 

Begrüßungsansprachen hatten der Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert und der Botschafter Ashot Smbatyan an die Konzertteilnehmer gerichtet. Am 24 April wurden Gedenkveranstaltungen auch in Hamburg, Köln, Stuttgart abgehalten.  

   

 
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