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Armenische Regierung fördert das Lepsiushaus Potsdam

19 january, 2026
S. E. Botschafter Viktor Yengibaryan, Brandenburgs Kultur- und Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle und der Direktor des Lepsiushauses, Dr. Roy Knocke, haben im Lepsiushaus in Potsdam ein Memorandum zur Fortführung des Forschungsprojekts „Deutsche Täter und Helfer im Osmanischen Reich: Erinnerungen und Erzählungen in armenischsprachigen Quellen / aus armenischer Perspektive“ unterzeichnet. Das Forschungsprojekt des Lepsiushauses wird vom Land Brandenburg und von der Republik Armenien in den Jahren 2026 und 2027 mit insgesamt 30.000 Euro gefördert.
S. E. Botschafter Viktor Yengibaryan betonte in seiner Rede insbesondere: „Die Aufarbeitung der Geschichte ist von großer Bedeutung. Sie hilft uns, die dunklen und unmenschlichen Kapitel der Vergangenheit offen zu benennen, daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen und so ihrer Wiederholung vorzubeugen. Zugleich setzen solche Forschungen auch die Geschichten jener Menschen ins Licht, die dem armenischen Volk in seiner existenziellen Not mit Mitgefühl, Mut und tatkräftiger Hilfe zur Seite standen, eindrucksvolle Beispiele für Humanität, Lebensrettung und die Bewahrung menschlicher Würde. Dieses Forschungsprojekt und seine Förderung sind Teil der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Armenien und Deutschland. Im Dezember des vergangenen Jahres haben der Premierminister der Republik Armenien und der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ein Abkommen zur strategischen Agenda der bilateralen Zusammenarbeit unterzeichnet, das neben anderen wichtigen Bereichen auch die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern besonders hervorhebt.“
In Ihrer Rede unterstrich die Ministerin Schüle: „… Die weltweiten Krisen und Kriege machen deutlich, wie wichtig unser gemeinsames Forschungsprojekt mit Armenien ist. Wir brauchen Aufklärung, faktenbasierte Wahrheiten, die Erforschung authentischer Quellen. Als Bollwerk gegen Fake News, neuerlichen Nationalismus, Ausgrenzung und entgleisende Regimes. Ich bin überzeugt: Die offene Aufarbeitung und Dokumentation historischer Verbrechen und das Gedenken an die Opfer können Verständigung und Versöhnung zwischen Menschen und Völkern voranbringen. Ich freue mich, dass wir im Jahr des 100. Todestages von Johannes Lepsius die erfolgreiche Forschungskooperation mit der Republik Armenien fortsetzen können.“
Das 2011 eröffnete Lepsiushaus ist eine Forschungs- und Begegnungsstätte in Potsdam, die insbesondere zur Biografie von Johannes Lepsius, zum Leben der Armenierinnen und Armenier im Osmanischen Reich sowie zum Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg arbeitet. Zudem fördern die jeweils zuständigen Ministerien des Landes Brandenburg und der Republik Armenien auf der Grundlage von Memoranden seit 2020 Forschungsprojekte zur wissenschaftlichen Aufarbeitung einer der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts und zur Stärkung der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Armenien.
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